Stolz sein

Ich bin stolz darauf, dass ich gerade diese Zeilen schreibe bzw., dass du sie gerade in meinem Blog (Hallo 2008, bin jetzt auch da) liest.
Ich bin stolz darauf, dass ich meine bescheidenen (hier nicht als Euphemismus für beschissen gemeint, hier bei mir gibt’s keine Euphemismen) Gedanken in Textform auf die Welt loslasse.
Ich bin stolz darauf, dass ich nun, nach über drei Dekaden (klingt schon cooler, als 30 Jahre) endlich, langsam Organisation in mein Leben bringe, Termine überblicke, zu erledigende Dinge (kein Wunder, dass der Ausdruck „To-Do“ sich durchsetzte) auf dem Schirm habe und ein abwechslungsreiches Leben führe.
Ich bin stolz darauf, dass ich regelmässig Sport treibe und mich grösstenteils ausgewogen bis gesund ernähre (auch wenn der Apfel, den ich gerade esse, klebrige Finger und Flecken im Buch macht).
Ich bin stolz darauf, dass ich Dinge unternehme und mache, weil ich sie gerne mache und nicht, weil sie anderen gefallen könnten, oft auch alleine für mich.
Ich bin stolz darauf, dass ich Wege kenne und anwenden kann, um mein Kopfkarussel zu verlangsamen oder sogar anzuhalten.
Ich bin stolz darauf, dass ich gütiger mit mir selbst sein kann, mich nicht mehr wegen allen kleinen Fehlern oder Lastern selbst zerfleische.
Ich bin stolz darauf, dass ich immer besser für mich einstehen kann und meinen Wert immer klarer sehe.
Ich bin stolz darauf, wie ich meinen Job mache und die Work-Life-Balance halten kann.
Ich bin stolz darauf, dass ich bisher alle meine Texte entziffern und dadurch digitalisieren konnte (inklusive diesem hier! [Bizeps- und Sonnenbrillenemojis hier vorstellen]).
Und, ich bin stolz darauf, dass ich mittlerweile sehr viele Dinge aufzählen kann, auf die ich stolz bin und es auch so meine.
Darauf bin ich am stolzesten und unendlich dankbar dafür.

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