Ich möchte schreiben, unbedingt, das merke ich. Nicht für dich/euch (sinnvoll bei einem Blog), sondern für mich. Nur, worüber? (Ja, das wird eine Weile gehen, bis hier Zusammenhang reinkommt. Sorry dafür, jetzt aber anschnallen) Nicht, dass es mir an Themen mangeln würde, die mich beschäftigen, vielleicht eher das Gegenteil. Sind die genug interessant für euch? (1. Ich bleibe mal bei „euch“, statt „du“ [also, so lange, bis ich es nicht mehr tue {hihi, Metaklammer, shit, wüsste gar nicht, wie eine Klammer in einer Klammer in einer Klammer dargestellt wird…tja, nehme jetzt die}] 2. ist es mir scheissegal. Nicht blse gemeint, liebe euch, denke ich, alle, aber ich schreibe wegen mir, nicht euch) Der Grund, warum ich nicht einfach ein Thema wähle und drauflosschreibe (gehört das alles zusammen?) ist, dass es dann meistens nicht so lustig wird und krampfhaft auf einen vordefinierten Punkt herausläuft. Also, lustig für mich, ob du (haha, bereits gewechselt) das lustig findest, weiss ich nicht…hoffentlich, sonst verschwendest du gerade ziemlich deine Zeit mit Lesen (sollte ein Nomen sein, weil „mit wem oder was [womit]?“, also Dativ). So, nachdem wir nun besprochen haben, warum ich nicht ein Thema wähle, schauen wir mal weiter. Ich könnte davon erzählen, warum ich Dankbarkeit so wichtig finde, was ich über die Lesekompetenz meiner Mitmenschen denke, warum ich asozialen Deutschrap toll finde, wir ich vom Freestylerap auf das Thema „Glaube“ komme oder, Dauerbrenner bei mir, welche Erkenntnisse ich durch meine ADHS-Diagnose gewonnen habe (jaajaa, ich weiss, wird bei mir oft zum Thema, vielleicht ermüdet es euch [zurückgewechselt], es beschäftigt mich halt), ABER das alles mache ich, heute, nicht. Ich lasse jemand anderen erzählen, das Leben! (uuuh, poetisch as fuck). Wo ich gerade bin, ist das Leben sehr aktiv und wundervoll geschäftig, an der Europaallee. Ich muss warten (selbstverschuldet) und wusste, dass ich hier erleben kann. Ich wusste nicht was, nur, dass. Ich wurde nicht enttäuscht. Vor mir steht eine Gruppe Menschen, die sich, gemäss dem T-Shirt eines beteiligten Mannes, gegen das Töten von Tieren einsetzt. Einige mit Bildschirmen und Guy Fawkes-Masken ausgerüstet, andere das Gespräch suchend. Ich könnte das nicht. Nicht, weil ich gerne Tiere töte, das tue ich nur im äussersten Notfall aus Notwehr, wenn wieder eine Gruppe Opposen (was zur Hölle ist die Mehrzahl von Opposum? Opposümer? Opposums? Oppi?) mich mit Messern bedroht oder, wenn ich auf Knien herumrutschend meine Haustiermaus suche, nur, um zu merken, dass diese Suche bei der Odkution als Todesursache aufgeführt werden wird (R.I.P…wie auch immer du geheissen hast. Andere Geschichte für…naja, eigentlich nie), sondern, weil ich den Schwitztod finden würde in den schwarzen Klamotten (ja, da waren wir, hab ich zwischenzeitlic auch vergessen). Gut, indirekt töte ich doch Tiere, da ich nach wie vor Fleisch esse (shame, shame, shame), dieses Fass machen wir jetzt aber nicht auf. Du/ihr/wir siehst/seht/sehen, wenn ich ohne Plan schreibe, wird es zwar eine Anhäufung von Gedankenfetzen, aber unterhaltsam. Das ist der Grund, warum ich diese Geschäftigkeit liebe, sie inspiriert mich, sie unterhält mich, sie bringt mich zum Denken und zum Schreiben.
P.S. perfekt auf die Zeit meiner Verabredung fertig geworden. Cool.
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